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Anschluss von Kondensatormikrofonen

Anschluss von Kondensatormikrofonen Kondensatormikrofone brauchen eine Betriebsspannung. Mit Ausnahme des batteriebetriebenen C 1000 S. Sonst muss diese Spannung über das Mikrofonkabel zugeführt werden (Phantomspeisung). Dabei gibt es folgende Möglichkeiten:
1) Mischpult mit Universal-Phantomspeisung (9 – 52 V).
2) Nachträglicher Einbau von Phantomspeisung ins Mischpult oder Aufnahmegeräte. Diese Modifikation ist einfach, womöglich sollten die Klinkeneingangsbuchsen gegen XLR getauscht werden. Stereoklinkenbuchsen sind möglich, bieten aber Verwechslungsgefahr mit Send/Returns oder ähnlichem. Im Netzteil wird eine stabilisierte Gleichspannung zwischen 9 und 52 V gesucht. Alle modernen AKG-Kondensatormikrofone akzeptieren jede dieser Spannungen. Der Stromverbrauch für die Phantomspeisung ca. 1 mA pro Mikrofon, ist vernachlässigbar.
Anschlussschemata wie abgebildet.
Die Widerstände Rv sind folgendermaßen standardisiert (nach IEC 268-15):
Spannung Wert 
Spannung          Wert
12 V (±2 V)       680 Ohm          +10%
24 V (±4 V)       1.2 kOhm         ±10%
48 V (±4 V)        6.8 kOhm        ±10%
als Paar: max. 0,4% Abweichung!
3) Netzspeisegeräte N 62 E, N 66 E werden zwischen Mixer und Mikrofon geschaltet.
4) Batteriespeiesegerät B 18 ist ideal für Außenaufnahme.


 
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