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Elektroakustische Wandlerprinzipien

Die Umwandlung der Schallenergie bei Mikrofonen in elektrische Energie kann durch verschiedene Wandlerprinzipien erfolgen.

1. Kontaktwandler (z.B. Kohlemikrofone) Zwischen einer Membran und einer festen Gegenelektrode befindet sich Kohlegrieß. Der Widerstand der Kohlegrießfüllung ist druckabhängig, d.h. er ändert sich entsprechend dem auf die Membran wirkenden Schalldruck.
2. Piezoelektrisch (z.B. Kristallmikrofone) Auf der Oberfläche von Kristallen entstehen durch mechanische Deformierungen, ausgelöst durch Schall, wechselnde elektrische Ladungen.
3. Elektromagnetisch (z.B. Miniaturmikrofone für Hörapparate, Instrumententonabnehmer) Ein Anker wird im Luftspalt eines Magnetsystems durch Schallwellen zum Schwingen angeregt und induziert eine proportionale Spannung in eine feststehende Drahtspule.
4. Elektrodynamisch (z.B. Tauchspulen-Mikrofone) Eine in einem Magnetfeld elastisch gelagerte Drahtspule (z.B. Membrane, Bänder) wird durch Schallwellen zum Schwingen angeregt. Dadurch entsteht durch Induktion eine der Schallwellen proportionale Wechselspannung.
5. Elektrostatisch (z.B. Kondensatormikrofone, Elektretmikrofone) Die Membrane bildet mit der feststehenden Elektrode einen Kondensator, dessen Kapazität sich durch die Schwingung der Membran ändert.

 
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