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Ersatzgeräuschpegel

Kondensatormikrofone besitzen infolge des Vorverstärkers ein geringes Eigenrauschen, das am Mikrofonausgang als störende Ausgangsspannung in Erscheinung tritt. Diese vom Vorverstäker hervorgerufene Eigenstörspannung wird bewertet als Geräuschspannung mittels genormter Filter gemessen, wobei das Messergebnis als Ersatzgeräuschpegel in dB angegen wird. Beispielsweise bedeutet 20 dB Ersatzgeräuschpegel, daß das Eigenrauschen des Mikrofons ebenso laut wie ein Geräusch mit 20 dB SPL ist (s. dB SPL). Ein niedriger Wert für den Ersatzgeräuschpegel bedeutet ein geringes Eigenrauschen des Mikrofons.
Heute ist nur noch der Begriff Ersatzgeräuschpegel in Gebrauch, daher gilt der Begriff Ersatzlautstärke als veraltet. Nach den Normen IEC 268-1, DIN 45405 und DIN 45412 erfolgt die Bewertung der Eigenstörspannung entweder nach dem Filter gemäß CCIR 468-3 (DIN 45405) mit Angabe des „quasi Spitzenwerts" oder nach IEC 651 (DIN 45412) nach der A-Bewertungskurve mit Angabe des Effektivwerts. Für den Studiobereich wird nur noch die Bewertung nach CCIR vorgenommen, weil die A-Bewertung mit ihrem sehr niedrigen Wert als nicht praxisgerecht betrachtet wird. In den USA allerdings wird auch heute noch die A-Bewertung akzeptiert.

 
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