Für diese Anwendung empfehlen wir zwei Typen, das C 520 und das C 555.
Das C 520 ist für Sänger und Moderatoren gedacht und bietet einen hervorragenden Klang, das C 555 hingegen ist ein kostengünstigeres Mikrofon für Spracheinsatz.
Die Empfindlichkeit des C 520 von 5 mV/Pa ist für die meisten Soundkarten ausreichend. Die Empfindlichkeit des C 555 ist mit 35 mV/Pa siebenmal so hoch und sollte somit mehr als ausreichend sein.
Der Ausgangspegel beider Mikrofone ist zwar hoch genug, die allermeisten Computer-Soundkarten liefern jedoch bei den vergleichsweise geringen Ausgangspegeln eines Mikrofons keine professionell brauchbaren Ergebnisse. Der Ausgangspegel von Mikrofonen wird in Millivolt gemessen, die internen Spannungen eines Computers (inklusive der diversen Störspannungen usw.) liegen jedoch im Bereich einiger Volt.
Es besteht also eine relativ große Gefahr, dass die elektrischen Störspannungen im Computer die Mikrofonpegelsignale auf der Soundkarte stören.
Um die Qualität des Mikrofons, besonders des C 520, voll ausnutzen zu können, empfehlen wir, die PP-Ausführung anzuschaffen und mit einem Mikrofonvorverstärker mit eingebauter Phantomspeisung einzusetzen. Die Phantomspeisung liefert die für das Mikrofon benötigte Versorgungsspannung und der Vorverstärker hebt den niedrigen Signalpegel des Mikrofons auf Linepegel an, der für die Soundkarte im Computer wesentlich besser geeignet ist. Einen geeigneten rauscharmen Vorverstärker sollten Sie bei jedem guten Musikfachhändler zu einem vernünftigen Preis bekommen. Damit erreichen Sie eine wesentliche Verbesserung der Audioqualität des Mikrofonsignals im Computer.