Mikrofontechnologie der Spitzenklasse im schönsten und am besten klingenden Konzertsaal der Welt.
Der berühmte Große (Goldene) Musikvereinssaal im Haus des Wiener Musikvereins gilt als der schönste und am besten klingende Konzertsaal der Welt. Weiters ist er Sitz der Wiener Philharmoniker und Austragungsort des jährlichen Neujahrskonzerts. "So hoch auch die Erwartungen gehen mochten, so wurden sie doch von dem ersten Eindruck des Saales überboten, der an architektonischer Schönheit und stilvoller Pracht einzig in seiner Art dasteht." So schrieb die Presse über die Eröffnung des neuen Musikvereinsgebäudes und das erste Konzerte im Großen Musikvereinssaal am 6. Januar 1870. Schon beim Eröffnungskonzert waren die Zuhörer nicht nur von der Architektur beeindruckt. Sie erlebten auch die Akustik des Großen Musikvereinssaales als wahres Wunderwerk. Das Staunen hält bis heute an. Das akustische Wunderwerk ist eine unmittelbare Folge des architektonischen Meisterwerks. Entspricht schon die Quaderform des Saales der akustisch besten Grundstruktur eines Konzertsaals, so sorgen die raumgliedernden Elemente - Kassettendecke, Balkone, Karyatiden - für eine optimale Streuung der Schallwellen. Weitere klangfreundliche Details kommen hinzu: Ein Hohlraum unter dem hölzernen Boden sorgt - ähnlich wie bei einer Geige - für einen resonierenden Untergrund, und auch die aus Holz konstruierte Decke, die nicht einfach aufliegt, sondern am Dachstuhl aufhängt, lässt den Klang im Saal vorteilhaft schwingen. Über all diese Dinge machen sich die Fachleute bis heute ihre Gedanken. Noch immer ist der Goldene Saal ein Mekka der Akustiker, die aus aller Welt hierher pilgern. Denn wo sonst ließe sich die magische Verbindung von Klang und Raum besser studieren als im Großen Musikvereinssaal? Weiters ist der Wiener Musikvereinshaus auch Sitz eines Vereins, der wie der Musikverein zur Institution geworden ist: die Wiener Philharmoniker. Das Neujahrskonzert der Philharmoniker, seit 1959 vom Fernsehen weltweit übertragen, ist das Medienereignis des internationalen Musiklebens, zugleich ein Herzstück Wiener Musikkultur. Das eingesetzte C 12 VR ist eine Neuauflage des originalen AKG C 12, eines der heißbegehrtesten Röhrenmikrofone in der Geschichte der Studio- insbesondere Aufnahmetechnik. Die Großmembrankapsel und die Original 6072A-Vakuumröhre übertragen einen Klang, den man schlichtweg nicht mit Worten beschreiben kann. Die eingesetzten C 414 Stereopaare werden durch einen ausgefeilten Auswahlverfahren per Computermesssystem selektiert. Nur dadurch kann die bestmöglichste Korrelation über den gesamten Frequenzgang sowie geradezu identische Empfindlichkeit erreicht werden, die somit atemberaubende, dreidimensionale Aufnahmen ermöglichen. Für perfektes Monitoring per Kopfhörer wird die Referenz von AKG eingesetzt – K 702. Neben den Konzerten bietet der Musikverein auch ein hervorragendes Ambiente für Vorträge und Lesungen. Zur Ausstattung des Goldenen Saals wurde eine vierkanalige AKG WMS 400 Funkmikrofonanlage installiert. Das mobile Rednerpult bekam eine CK 33 Kapsel auf einem GN 50 Schwanenhals. Um die Verkabelung zu sparen, wurde dieser so modifiziert, dass er ebenfalls an einen Taschensender angeschlossen werden kann. Die zentrale Steuerung übernimmt ein AKG AS 8 Automatikmischer. Eingesetzte AKG Produkte: C 12 VR C 414 B XLS/ST C 414 B XLII/ST K 702 K 271 MK II K 240 MK II SR 400 HT 400/D PT 400 PS 4000 RA 4000 B CK 77 GN 50 CK 33 AS 8 TC |