Since this topic may be of interest to other "vintage AKG" users around the globe, I have posted a brief English summary below.Sehr geehrtes AKG-Team,
vor einiger Zeit habe ich hier im Forum folgenden sehr interessanten Beitrag gelesen:
http://www.akg.com/forum/index.php/topic,1749.msg5329.html#msg5329Liegen ähnliche Informationen auch zur Entstehungsgeschichte der "Parabolic"-Serie (K 270, 280, 290) vor?
Ich besitze mehrere alte und neue AKG-Kopfhörer (mehr aus "Interesse" als aus "Notwendigkeit") und mit leichtem Abstand mein Favorit ist nach wie vor der K 280. Ich wüßte gerne einige Dinge über die Baureihen mit zwei Kapseln auf jeder Seite.
(Falls die Beantwortung einiger meiner Fragen Betriebsgeheimnisse verraten würde oder die Fragen zu ausführlich sind, habe ich natürlich Verständnis dafür, wenn sich AKG nicht dazu äußern möchte).
K 280:-Was waren die Entwicklungsziele bei der Entwicklung des K 280?
Der Werbeflyer empfiehlt den K 280 als "Kontrollhörer, wenn hohe Schalldrücke erwünscht sind".
War der K 280 vorwiegend als lautere / leichter zu treibende Alternative zum K 240 M / DF gedacht oder gab es noch andere Gründe für die Entwicklung?
-Sollte der Kopfhörer eher den Studio-Markt oder den Heimanwender ansprechen oder wurde diese Unterscheidung damals weniger vorgenommen?
Welche "Position" nahm der Kopfhörer in der Hierarchie der hochwertigen Kopfhörer von AKG (K 400/401, K 500/501, K-240-Serie, K 141, K 340) ein?
-Wie kam AKG auf die ungewöhnliche Idee, zwei Kapseln pro Seite zu verwenden? Wurde das "Interferenzmuster" der beiden Schallquellen genutzt, um eine bestimmte HRTF-Übertragungsfunktion zu erreichen? Hat die Doppelbestückung neben der Pegelfestigkeit / Verzerrungsarmut noch andere Vorteile?
K 270:-Der K 280, wurde, soweit ich informiert bin, von 1988 bis 1995 hergestellt und der K270 kam nach dem K 280 auf den Markt. Wann wurde der K 270 eingeführt?
-Welche Überlegungen führten dazu, für den geschlossenen Kopfhörer die Technik des K 280 zu adaptieren und nicht die Technik von K 240 /K 141 wie es bei den aktuellen geschlossenen Modellen (K 171, 271 usw.) der Fall ist?
-Einige Leute auf
www.head-fi.org glauben, daß K270-"Playback"-Modelle besser/anders klingen als die "Studio"-Variante mit der Abschaltautomatik. Das erscheint mir sehr zweifelhaft, da die Kopfhörer laut Service-Unterlagen bis auf den Mikroschalter in der Kopfbandautomatik identisch sein müßten.
Mir ist allerdings aufgefallen, daß der K 270 relativ stark auf die korrekte "Ankoppelung" an das Ohr reagiert. Ich würde daher vermuten, daß die vermeintlichen Unterschiede zwischen den beiden Versionen eher auf dem Zustand der Ohrpolster oder unterschiedlichem "Sitz" des Kopfhörers beruhen könnten.
Ein "Klangunterschied" durch den Mikroschalter scheint mir eher ins Reich der zahlreichen "Hifi-Legenden" zu gehören.
Ersatzteilversorgung:Wie ist es um die Ersatzteilversorgung bestellt, wenn es um Bauteile geht, die in den neueren Kopfhörer-Modellen nicht mehr verwendet werden (z.B. Kapseln DKK-32). Werden diese Bauteile noch nachproduziert oder existiert ein bestimmter Vorrat an Teilen, der irgendwann erschöpft sein wird?
Ich würde mich freuen, wenn jemand die Zeit finden würde, einige meiner Fragen zu beantworten und bedanke mich schon im Voraus für Ihre Bemühungen.
Falls erlaubt, übersetze ich die Antwort auch gerne ins Englische und poste sie ggf. auch in den Head-Fi-Foren, weil die Informationen vielleicht auch für andere Anwender interessant sein könnten.
Gruß,
Stephan